Von aussen ist vieles stabil.
Du arbeitest, bist verlässlich, trägst Verantwortung und hältst Dinge zusammen.
Viele würden sagen: Du hast dein Leben im Griff.
Gleichzeitig merkst du, dass etwas Kraft kostet, das andere kaum sehen.
Du nimmst viel wahr. Stimmungen, Spannungen, Zwischentöne, unausgesprochene Erwartungen. Oft spürst du früh, wenn etwas kippt.
Und doch behältst du vieles für dich.
Du prüfst, wartest, erklärst dich, passt dich an und hältst dich zurück.
Irgendwann wird nicht mehr nur der Alltag anstrengend.
Anstrengend wird, dass du dich selbst zu oft übergehst.

